Mystery/Thriller
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Action/Science Fiction
Drama
Thriller
DVD Filmtipps Mystery Thriller

Die Mothman Prophezeihungen Tödliche Visionen
Regie: Mark Pellington
Darsteller: Richard Gere, Laura Linney, Will Patton, Debra Messing
Zwei Jahre sind vergangen, seit John Klein (Richard Gere) seine Frau Mary durch einen mysteriösen Unfall verloren hat. Noch immer verfolgen ihn die Bilder einer Kreatur mit glühenden Augen und Mottenflügeln, die Mary auf dem Totenbett gezeichnet hatte. Von seiner Vergangenheit eingeholt, verschlägt es ihn während einer Autofahrt auf rätselhafte Weise innerhalb von zwei Stunden in die weit entlegene Kleinstadt Point Pleasant. Dort berichten Dorfbewohner von finsteren Erscheinungen mit roten Augen und Schwingen. John ist sich sicher: Der "Mothman" will zu ihm sprechen - aber was will ihm der Botschafter des Todes sagen...
Eigentlich bin ich an diesen Film völlig unvoreingenommen herangegangen, denn als er damals im Kino lief, hatte ich vorher noch überhaupt nichts über ihn gehört. Umso begeisterter war ich, als ich mir dann die DVD angeschaut habe! Dieser Film fesselt von der ersten bis zur letzten Minute.
Ich saß dermaßen angespannt vor dem Fernseher, daß ich alles um mich vergaß. Wenn man sich auf die Thematik einläßt, wird einem ein Schauer nach dem anderen über den Rücken gejagt.
Es ist einfach nicht zu fassen, wie in den anfangs glücklichen Ehealltag der Kleins (Richard Gere, Debra Messing) ganz langsam das Unheimliche und Unerklärliche sickert. Ohne große Schnörkel oder Trickeffekte läßt Regisseur Mark Pellington seine Darsteller die Geschichte erzählen, die mit Fortgang des Films immer unfaßbarer und packender wird. Selbstverständlich ist die besondere Spannung allem voran den Schauspielern zu verdanken: Richard Gere spielt genial und ohne Übertreibung den Ehemann, der innerlich bis zum Schluß seine über alles geliebte Ehefrau nicht loslassen kann und will. Diese wird von Debra Messing leider nur als Nebenrolle verkörpert. Doch das macht sie so hervorragend, daß man ihre überwältigende Angst/Panik direkt mitfühlt.Auch die weiteren - hauptsächlich verschrobenen - Einwohner des Örtchens Point Pleasant (so auch die Laura Linney als Dorfpolizistin, die sich strikt gegen alles Unerklärliche stellt) sind richtig gut besetzt. Man rätselt wirklich bis zum Schluß, wo das ganze eigentlich hinführen soll. Meiner Meinung nach überkommt einen der eigentliche Horror mehr von den Geschehnissen, die man nicht sieht. Ich will nur so viel verraten: Man zuckt während des Films (und vielleicht auch noch danach) bei jedem Schellen des Telefons zusammen! Richtig unheimlich - richtig gut! (S. Borys)