Als kleinste der Kölner romanischen Kirchen und gleichzeitig als älteste Pfarrkirche Kölns entstand zwischen 1210 und 1220 die vom Stift St. Georg abhängige Pfarrkirche, eine dreischiffige Emporenbasilika mit Osttürmen (vermutlich unter Benutzung der Grundmauern eines Vorgängerbaus, der im 10. Jahrhundert in der damaligen Vorstadt Nothusen entstanden war - errichtet, finanziert von Patrizierfamilien des Viertels). Von der alten Ausstattung sind unter anderem Gewölbemalereien aus der Mitte des 13. Jahrhunderts im Mittelschiff erhalten. Die kleine Kirche ist berühmt wegen ihrer romanischen Fresken aus dem 13. Jahrhundert, die zu den besten ihrer Art gehören und sogar erst 1879 entdeckt wurden. Die Gewölbe- und Wandmalereien stellen Szenen des Alten und des Neuen Testaments gegenüber. Die Front zum Rhein hin ist die Schauseite.