St.Andreas
St.Aposteln
St.Caecilien
St.Georg
St.Gereon
St.Kunibert
St.Maria Lyskirchen
St.Maria im Kapitol
Groß St.Martin
St.Pantaleon
St.Severin
St.Ursula
Ludwig / Agfa-Photo
Walraff-Richartz
Angewandte Kunst
Römisch Germanisch
Ostasiatische Kunst
Museum Schnütgen
Kölnisches Stadtmuseum
Rautenstrauch-Joest
Die Artothek
Kolumba
Käthe Kollwitz
Kölnischer Kunstverein
SK-Stiftung Kultur
Geldgeschichte
Schokoladen Museum
Sport und Olympia
Karnevalsmuseum
EL-DE Haus
Museumsdienst Köln
Bildarchiv / Bibliothek
St.Maria im Kapitol

St.Maria im Kapitol

Kasionstraße 6
50676 Köln

Tel. 0221-214615
Fax. 0221-2403432

tgl. 10.00-18.00 Uhr
Führungen nur nach Absprache mit dem Pfarramt


 

Romanische Kirchen © M. Buge

689 gründete Plektrudis, die Gemahlin des Hausmeisters Pippin von Heristal hier einen Damenstift. In Römischer Zeit stand hier vermutlich der Tempel der capitolischen Trias, der Staatsgottheiten Jupiter, Juno und Minerva. Nach Zerstörung durch die Normannen im 10. Jahrhundert wurde zwischen 1040 und 1065 die Kirche St. Maria im Kapitol als dreischiffiger Bau mit Dreikonchenanlage im Osten und dreitürmigem Westbau wieder aufgebaut wurde. Es handelt sich um ein Hauptwerk der salischen Kirchenbaukunst in Deutschland. Im Inneren sind wichtige Teile der reichen Ausstattung erhalten, u.a. die romanische Bildertür um 1060, der Lettner von 1520/25 und zahlreiche bedeutende Glasmalereien.
Die Geburtskirche in Bethlehem war das Vorbild, wodurch sich auch die Bedeutung der Kirche im Mittelalter ergibt, da der Erzbischof hier die erste von insgesamt drei Christmetten zu Weihnachten feierte. Als Erste Kirche im Rheinland hatte St. Maria einen Kleeblattchor, Vorbild für die Chöre St. Aposteln und Groß St. Martin. 1049 weihte Papst Leo IX. das Langhaus.
Seit dem 12. Jahrhundert wird die Kirche „St. Maria in capitolio“ genannt. Das eindrucksvolle Gabelkruzifix in der Nordkonche stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert.

Bildergalerie

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.