An einen römischen Ovalbau des 4. Jahrhunderts wurde im 11. und 12. Jahrhundert eine Choranlage mit Krypta angefügt. Zwischen 1219 und 1227 bezog man den spätantiken Bau in einen romanischen Zehneckbau ein. Die Stiftskirche St. Gereon erhielt damit ein einzigartiges Raumgefüge. Zur alten Ausstattung gehören Wandmalereien des 13. Jahrhunderts in Chor und Taufkapelle. Vielleicht die älteste, sicherlich aber eine der schönsten Kölner Kirchen, von allen romanischen Sakralbauten weist sie die eigentümlichste Gestalt auf. Ursprünglich als Märtyrerkirche angelegt, benannt nach dem Märtyrer und späteren Kölner Stadtpatron Gereon. Der Ausbau des Gebäudekerns zum hohen gewölbten Dekagon wurde zwischen 1219 und 1227 durchgeführt, wahrscheinlich durch Umbau des römischen Baus. Unter der einzigartigen Kuppel ist in 34 m Höhe der verzierte Schlußstein zu sehen.