965 wurde hier der Kölner Erzbischof Bruno (Herzog von Lothringen und Bruder des Kaisers) aufgebahrt. Im 11. Jahrhundert (um 1021-36) von Erzbischof Pilgrim gegründete Kirche des Apostelnstifts über einen kleinen Vorgängerbau aus dem 11. Jahrhundert errichtet, ursprünglich eine große dreischiffige Basilika mit Querhaus und Chor im Westen. Die knapp außerhalb der der römischen Stadtmauer als Klosterbegrenzung errichtete Basilika blieb bis 1802 bestehen. Um 1200 wurde der Bau um eine Dreikonchenanlage im Osten erweitert, was St. Aposteln zu einem Hauptwerk der rheinischen Romanik machte. der Turm ist mit ca. 67 Metern der höchste der romanischen Kirchen. Um 1220 wurde der imposante Chor fertiggestellt und im Gegengewicht dazu nach 1192 der Kleeblattchor im Osten. Anfang des 13. Jahrhunderts wurden die Schiffe der Basilika eingewölbt. Die so erreichte Bauform wurde in Restaurierungsarbeiten nach 1945 wieder hergestellt. 1988-93 wurde das Innere des Chores farbig ausgemalt.