St. Andreas liegt außerhalb der römischen Stadtmauer und wurde als Chorherrenstift etwa um das Jahr 960 von Erzbischof Bruno gegründet. Um 1200 wurde ein Neubau errichtet, der seinerseits immer wieder umgestaltet wurde. So z.B. im frühen 15. Jahrhundert (um 1414), als eine gotische Chorhalle angefügt wurde, die St. Andreas mit einem romanischen Langhaus (um 1220) verbindet.Teile der Krypta stammen noch aus dem 11. Jahrhundert. In der Krypta steht überigends der Sarkophag mit den Gebeinen des hl. Albertus Magnus, dem Patron der Naturwissenschaften. Nach Aufhebung des Stifts im Jahre 1802 wurde St. Andreas in eine Pfarrkirche umgewandelt. Seit 1947 wird die Kirche von einem Dominikanerorden betreut. In der Marienkapelle an der Norseite sind gotische Wandmalereien erhalten. An den Gesimsen und Kapitellen, den oberen Säulenabschlüssen, ist spätromanische Bildhauerkunst zu finden. Es ist nicht sicher, ob die gleichnamige Kirche St. Andreas , die bereits in Urkunden aus den Jahren 817 und 875 erwähnt wird mit dieser Kirche identisch ist.