| Pack schlät sich, Pack verdräht sich. |
| (Übers.: Gesindel schlägt
sich, Gesindel verträgt sich.)
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| Dä kann sich selvs nit rüsche. |
| (Übers.: Der kann sich
selbst nicht riechen.) ...gemeint ist natürlich, dass er sich selbst
nicht leiden kann.
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| Op der künnt mer mich dropschweiße, ich wöd mich
lossroste. |
| (Übers.: Auf der könnte
man mich festschweißen, ich würde mich losrosten.) Eine abfällige
Bemerkung über eine Vertreterin des anderen Geschlechts.
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| Die hänge zesamme wie zwei wärm
Hüng. |
| (Übers.: Die hängen
zusammen wie zwei warme Hunde.) ...über Menschen, die ewig alles zusammen
unternehmen.
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| Dat hät en Schnüss, dat kann de Sparjel quer esse. |
| (Übers.: Sie hat einen
Mund, mit dem sie Spargel quer essen kann.) ...also einen breiten Mund.
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| Dä lort wie e jestoche
Kalv. |
| (Übers.: Der schaut wie ein
abgestochenes Kalb.) ...über einen Menschen, der ungläubig/ängstlich
aus der Wäsche schaut.
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| Demm jeit de Fott op Grundeis. |
| (Übers.: Dem geht der
Hintern auf Grundeis.) ...über jemanden, der Angst hat.
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| Dä jeit wie op Eiere. |
| (Übers.: Der geht wie auf
Eiern.) ...über Menschen mit komischer Gangart.
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| Dä hät de Kopp nur zum
Hoorewäsche. |
| (Übers.: Der hat den Kopf
nur zum Haare waschen.) Der ist dumm!
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| Dä is jelenkisch wie en
Ihsebahnschien. |
| (Übers.: Der ist gelenkig
wie eine Eisenbahnschiene.) Eine ironische Bemerkung über einen sehr
ungelenkigen Menschen.
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| Dä süht us wie ene Sack
Muschele. |
| (Übers.: Der sieht aus wie
ein Sack Muscheln.) Kein Kommentar nötig!
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| Dä es esu brigg wie ne Fisch zwesche de Auge. |
| (Übers.: De ist so breit
wie ein Fisch zwischen den Augen.) ...also sehr breit.
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| Wat für en schön Tant Nett. |
| (Übers.: Was für eine schöne
Tante Annette.) Was für eine aufgedonnerte und eingebildete Ziege.
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| Iss die Aap och Banane? |
| (Übers.: Isst der Affe auch
Bananen?) Spruch über eine hässliche Person.
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| Dä es esu schäl, dat ihm de Träne de Rögge
eraflaufe. |
| (Übers.: Der schielt so
stark, dass ihm die Tränen den Rücken herunterlaufen.)
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| Dä süff wie e Loch (en Senk). |
| (Übers.: Der trinkt (säuft)
wie ein Loch (eine Abfallgrube)).
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| Dat/dä es en widerlich
Kotzkümpche. |
| (Übers.: Die/der ist ein
widerliches Brechmittel.)
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| Dä schleit Vatter un Mutter
dut. |
| (Übers.: Der schägt Vater
und Mutter tot.) Der geht über Leichen.
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| Dä is ene schlächte
Jrosche. |
| (Übers.: Der ist ein
schlechter Groschen.) ...also ein falscher Fuffziger.
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| Schläch hüre kann se jot, ävver jot sinn kann se
schläch. |
| (Übers.: Schlecht hören
kann sie gut, aber gut sehen kann sie schlecht.)
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| Dat hät en Fijur wie e Surfbrett. |
| (Übers.: Sie hat eine Figur
wie ein Surfbrett.) Sie hat so gut wie gar keine Oberweite.
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| Ich
jläuv, dä hät ene Hau met de Pann krejen. |
| (Übers.: Ich glaube, der
hat einen Schlag mit der Pfanne bekommen.) Das muß verrückt sein.
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| Dä hät keine Platz för
Buchping. |
| (Übers.: Der hat keinen
Platz für Bauchschmerzen.) Der ist wahnsinnig dünn.
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| Dä jönnt einem nit dat Schwatze unger de
Näl. |
| (Übers.: Der gönnt einem
das Schwarze unter den Nägeln nicht.) Der ist sehr missgünstig.
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| Schriev dir en Mark an. |
| Eine eher mitleidige
Bemerkung zu jemandem, der wahnsinnig stolz auf eine vollbrachte Leistung
ist, die man selbst aber als unwichtig erachtet. Zum Trost darf sich
derjenige aber wenigstens einen Pluspunkt anschreiben.
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| Dä
kann mem Aasch Nöß kraache. |
| (Übers.:
Der kann mit dem Hintern Nüsse knacken.) Wer dies kann, ist in Köln ein
ganz schlaues Kerlchen. So schlau, dass er daran noch mal zu Grunde gehen
wird.
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| Dat
es ene janz abstrakte Minsch. |
| (Übers.:
Das ist ein ganz abstrakter Mensch.) Eine schön indirekte Beleidigung für
unverständliche und unfreundliche Leute.
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| Dat
es ene Apeteker, de nimp et vun de Lebendije. |
| (Übers.:
Das ist ein Apotheker, der nimmt es von den Lebendigen.) Also: der ist
viel zu teuer.
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