| Dat jläuv
ich nit. |
| (Übers.: Das glaube ich
nicht.)
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| Et jitt
Saache, do jläuvs et nit. |
| (Übers.: Es gibt Sachen, Du
glaubst es nicht.)
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| Jeder es sich selvs der
nökste. |
| (Übers.: Jeder ist sich
selbst der Nächste.)
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| Vun nix kütt nix. |
| (Übers.: Von nichts kommt
nichts.)
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| Mer muss och jünne
künne. |
| (Übers.: Man muss auch gönnen
können.)
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| Ömesöns es dä
Dud. |
| (Übers.: Umsonst ist der
Tod.)
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| Mer läv nur
eimol. |
| (Übers.: Man lebt nur
einmal.)
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| Et jitt kei gößer Leid, als dat wat man sich selver
andät. |
| (Übers.: Es gibt kein größeres
Leid, als das was man sich selbst antut.)
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| Un wenn do meins, do häts dat Jlöck, dann treck die Ahl de Aasch
zoröck. |
| (Übers.: Und wenn Du
meinst, Du hättest das Grück, dann zieht die Alte (Frau) das Hinterteil
zurück.) In erster Linie eine sexuelle Bemerkung, wird aber auch gesagt,
wenn etwas schief geht.
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| Küss de hück nit, küss de
morje. |
| (Übers. : Kommst Du
heute nicht, kommst Du morgen.) Ein Paradebeispiel für die lässige Art,
wie der Kölner mit seiner Zeitplanung umgeht.
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| Wenn et klapp, dann klapp et. |
| (Übers.: Wenn es klappt,
dann klappt es.) Auch bei der Verrichtung von Arbeiten ist der Kölner
sehr leger.
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| Wat
kütt, dat kütt. – Et kütt wie et kütt. |
| (Übers.: Was kommt, das
kommt. – Es kommt wie es kommt.) Die sympathische Art des Kölner, sich
mit den Gegebenheiten zufrieden zu geben.
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| Wat nit es, dat kann noch
wäde. |
| (Übers.: Was nicht ist,
kann noch werden.) Nie die Hoffnung aufgeben.
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| Mer muss et nemme wie et
kütt. |
| (Übers. : Man muss es
nehmen wie es kommt.) Siehe „Et kütt wie et kütt.“
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| De dümmste Bure han de dickste
Ädäppele. |
| (Übers. : Die dümmsten
Bauern haben die dicksten Kartoffeln.) Dieser Satz dürfte wohl auch außerhalb
Kölns bekannt sein.
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| Et
hätt noch immer jot jejange. |
| (Übers.:
Es ist noch immer gut gegangen.) Es gibt eine Vorsehung und gegen die kann
man eh nichts machen. Also immer mit der Ruhe.
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| Ich
möch ze Fooss noh Kölle jon. |
| (Übers.:
Ich möchte zu Fuß nach Köln gehen.) Die tiefste Überzeugung des Kölners,
notfalls von überall auf der Welt zu Fuß nach Köln (also nach Hause) zu
gehen.
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| Jeck,
loss Jeck elans. |
| (Übers.:
Narr, lass Narr vorbei.) Da wir ja alle „Jecke“ sind, sind wir natürlich
auch alle gleich und lassen dementsprechend unsere Gleichgesinnten auch
gerne (z. B. beim Rosenmontagszug) mal vor.
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| Kütt
mer üvver d’r Hungk, kütt mer üvver d’r Stätz. |
| (Übers.:
Wer über den Hund kommt, kommt auch über den Schwanz.) Wozu sich unnötig
anstrengen. Es läuft eh alles, wie es soll.
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| Un
wenn de Düvvel op Stelze kütt. |
| (Übers.:
Selbst wenn der Teufel auf Stelzen einmarschiert.) Was sich der Kölner in
den Kopf setzt, will er erreichen, koste es, was es wolle.
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| Loss
mer eine nünne, solang mer dat noch künne. |
| (Übers.:
Lass uns einen heben, solange wir noch leben.) Dieser Spruch legitimiert
das Trinken nicht nur, sondern macht es sogar zum guten Vorsatz.
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| Isch
han disch jän! |
| (Übers.:
Ich liebe Dich!) Tatsächlich ist dies der höchste Ausdruck an Gefühlen,
zu dem der Kölner in der Lage ist.
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| Bis
dohin läuf noch vill Wasser de Rhing eraf. |
| (Übers.:
Bis dahin läuft noch viel Wasser den Rhein herunter.) Man muß das mit
der Zeitplanung nicht ganz so eng sehen, denn bis zum nächsten Termin ist
noch viel Wasser den Rhein heruntergeflossen.
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| Besser en
Luus em Döppe wie jar kein Fleisch. |
| (Übers.:
Besser eine Laus im Topf, als gar kein Fleisch.) Man kann sich auch mit
wenigem zufrieden geben.
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| Wer
lang schläf, dä schläf sich wärm, wer fröh opsteit, dä friss sich
ärm. |
| (Übers.:
Wer lange schläft, schläft sich war, wer früh aufsteht, der frisst sich
arm.) Also immer mit der Ruhe und keine Hetze!
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