| I-a-Köttela |
Jedes Jahr nach den Sommerferien, wenn die
Schulneulinge auf das Schulgelände kommen, rufen die Zwiet- bis
Viertklässler lauthals den Neckreim: I-a-Köttela, kanns jo noch kein i
un a! |
| Idijot |
Idioten gibt es wohl in allen Sprachräumen! |
| Iepekrätzer |
Gemeint ist eine absolut unverträgliche
Person, die erst so richtig in Schwung kommt, wenn sie einen heftigen
Streit vom Zaun gebrochen hat. |
| Iesbär |
Als Eisbär bezeichnet man einen
mürrischen, brummigen Menschen. |
| Iggel |
Bezeichnet einen launischen und
ungemütlichen Menschen, der ständig Unruhe verbreitet und voller Hast
und Eile ist. |
| Imi |
Kurz für "imitierte Kölsche".
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die sich in Köln ansiedelnden Ostvertriebenen
so bezeichnet. Heute sagt man auch zu Kölnern "Imi", wenn sie
die kölnische Mundart nicht beherrschen oder sich absolut
"unkölsch" benehmen. |
| Irmche |
Eigentlich: "Klein-Irmgard". Man
sagt dies mitleidig zu einer armseligen, etwas naiven, aber gutmütigen
Frau. Verächtlicher gemeint ist "Irmche" im Zusammenhang mit
"jeck" und bezeichnet eine aufgedrehte und verrückte
Frauenperson. |