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Hochwasserschutz
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05.10.2005 - Inoffizieller Start mit dem Bau der neuen Hochwasserschutzmauer

Bereits am 05.10.2005 wurde losgelegt mit den Arbeiten für die neue Hochwasserschutzmauer. Sahen die Gastronomen am Rhein noch verschlafen aus ihren Augen, so holzte ein Räumkommando bereits alle Bäume, Sträucher ab, machte alle Blumen und Rosensträucher dem Erdboden gleich.
Ehe man sich versah, standen Bestuhlungen und Tische der Biergärten zwischen Bauzäunen und umgeholzten Bäumen, bei strahlendem Sonnenschein.


 

Hochwaserschutz © M. Borys

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Die letzten grünen Bilder 2005 im Rheingarten (05.10.2005) © M. Borys

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11.10.2005 - Offizieller Spatenstich für die Hochwasserschutzmaßnahmen

Die Grundsteinlegung fand am 11. Oktober 2005 am Fischmarkt in der Kölner Altstadt in Anwesenheit von Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg, Bürgermeister Josef Müller, dem Andernacher Oberbügermeister Achim Hütten und dem Vorstand der StEB, Herrn Hubertus Oelmann statt. Direkt über dem Rheinufertunnel zwischen der Deutzer Brücke und dem Rheingarten haben die Bauarbeiten begonnen. Nach deren Fertigstellung wird die Altstadt künftig bis zu einem Kölner Pegel von 11,30 Metern vor den Fluten des Rheins geschützt sein.


 

Hochwasserschutz © M. Borys

11,30 Meter - Die neue Schutzmarke

Bis jetzt hies es ab 10,70 Meter im Bereich der Kölner Altstadt „Land unter“.
Mit Datum vom 11. Oktober 2005 hat man damit begonnen, die Schutzmaßnahmen zwischen Deutzer Brücke und Hohenzollernbrücke auf 11,30 Meter Kölner Pegel auszulegen. Die Schutzlinie wird auf die Landseite (gemeint ist damit nicht zum Rhein hin, sonderen in Richtung der Häuser) des Rheinufertunnels verlegt. Nördlich der Hohenzollernbrücke wird die vorhandene Hochwasserschutzwand auf das neue Schutzziel erhöht. Weiterhin sind Maßnahmen sowie die Sicherung und Anpassung von Ver- und Entsorgungsleitungen vorgesehen.

Die Baumaßnahmen sehen wie folgt aus:

Planfeststellungsabschnitt 7
Altstadt Süd bis Altstadt Nord

1. Das Schutzziel:

Die überflutungsgefährdeten Bereiche im PFA 7 sollen bis 11,30 m KP (Kölner Pegel) geschützt werden.
PFA 7 ist der Planfeststellungsabschnitt 7, Altstadt Süd/Altstadt Nord und zwar genau vom Strom-km 686,55 bis zum Strom-km 689,40.

2. Der konstruktive HochwasserschutzBau stationärer Wände mit einer Gesamtlänge von ca. 1.500 m und Höhen zwischen 0,30 m und 1,00 m, darüber hinaus werden mobile Elemente aufgesetztEinsatz mobiler Wände bzw. Tore mit einer Gesamtlänge von ca. 3.200 m und Höhen bis zu 3,30 m
sonstige Hochwasserschutzmaßnahmen (u.a. Objektschutz an vorhandenen Bauwerken)

3. Die bauliche Umsetzung
Ein rechtskräftiger Planfeststellungsbeschluss liegt vor. Planänderungen wurden im Bereich Rheinauhafen und wegen eines Regenwasserklärbeckens erforderlich. Zwischen Deutzer- und Hohenzollernbrücke wurde ein Planänderungsverfahren für die Erhöhung des Schutzzieles von 10,70 m KP auf 11,30 m KP durchgeführt. Der Beschluss ist am 15.04.2005 erteilt worden.
Die bauliche Umsetzung wurde in 2 Abschnitte unterteilt:
1.) Bayenturm bis Deutzer Brücke (Bauzeit voraussichtlich Anfang 2006 bis Mitte 2007)
2.) Deutzer Brücke bis Bastei (Bauzeit Oktober 2005 bis Oktober 2006)

Vom ersten Spatenstich bis zur Fertigstellung

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Erfreuerlicherweise ging es in großen Schritten voran. Bereits am 18.11.05 (nur ca. 5 Wochen nach Beginn) wurde der Erdbereich an gleicher Stelle wieder zugeschüttet. Frost und Schnee konnten die Arbeiter nicht an der Fertigstellung hindern. Das Ergebnis: Ein neuer, schöner, grüner Rheingarten. Dank Rollrasen ist die Wiese wieder schnell hergestellt worden. Der Wachstum der Bäume wird wohl noch etwas auf sich warten lassen.

Weitere Informationen wie Simulationen, Luftaufnahmen und Bildmontagen zum Projekt der neuen Hochwasserschutzmauer finden Sie bei PIRLET & PARTNER Baukonstruktionen Ingenieurgesellschaft mbH.

Die entsprechenden Informationen zum mobilen Hochwasserschutz in Köln finden Sie bei den Stadtenwässerundbetrieben Köln, AöR.