Unter den deutschen Großstädten ist Köln die älteste. Ihr Name geht zurück auf die Römer, die ihre »Colonia« 50 n. Chr. zur Stadt erhoben. Der kaiserliche Statthalter Roms residierte hier, und die Stadt entwickelte sich rasch zu einem der wichtigsten Handels- und Produktionszentren des Imperiums nördlich der Alpen. Schon in der Spätantike brachten die Römer das Christentum nach Köln, das Bischofssitz wurde. Nach den Wirren der Übergangszeit, in der die Stadt unter fränkische Herrschaft geriet, gründete Karl der Große 785 das Erzbistum Köln. Der Kölner Erzbischof, einer der mächtigsten Feudalherren im Heiligen Römischen Reich, wurde Kanzler für Italien (11. Jhd.) und Kurfürst (14. Jhd.). Köln heute So präsentiert sich Köln heute, mit dem Erbe seiner alten und wechselvollen Geschichte, als • eine Kunst- und Messestadt von Weltrang • ein Verkehrs- und Wirtschaftszentrum Westeuropas • und, last but not least: eine vitale, liebenswürdige Stadt, in der große Vergangenheit und Gegenwart, Wirtschaft und Kultur eine faszinierende Verbindung eingehen und in der die Menschen – nicht nur im berühmten Karneval –- gern lachen und leben und auch ihre Mitmenschen leben lassen. Es kann daher kaum verwundern, daß die Stadt immer mehr Besucher anzieht: Der Kölner Dom ist das meistbesuchte Bauwerk Deutschlands. Der alte Römer-Spruch bewahrheitet sich neu: »Wer Köln nicht gesehen hat, hat Deutschland nicht gesehen.« Denn es gibt unglaublich viel zu sehen in Köln. 1985 Fertigstellung des Rheinufertunnels. Die Kölner Altstadt liegt wieder direkt am Rhein.